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HBDI - Hermann-Brain-Dominanz-Instrument


Das HBDI ist ein Analyseinstrument - kein Persönlichkeitstest. Die Selbsteinschätzung einer Person anhand eines Fragebogens ergibt ein einzigartiges Profil ihrer Denk-und Verhaltensstile.
Die Analyse beruht auf einem metaphorischen Modell der Denkprozesse des Menschen, das abgeleitet wurde aus den bisherigen Ergebnissen der modernen Gehirnforschung.
Das HBDI ist wert-und ideologiefrei. Sein besonderer Wert liegt in der neutralen Wertschätzung individueller Potenziale und in der Philosophie von der Ganzheitlichkeit des menschlichen Denkens und Handelns.


Nutzen des HBDI -Profils

In meiner Tätigkeit schätze ich das HBDI als wertfreies Instrumentarium des Zugangs zu persönlichen Potenzialen - insbesondere bei der Lernförderung, im Coaching sowie bei der Gestaltung kreativer Gruppenprozesse in Trainings und Kooperationen.
Die Erstellung des HBDI-Profils für meine Klienten erfolgt eingebunden in Gespräche zur Erläuterung des Modells und zur persönlichen Integration der Auswertung.
Das Profil wird streng vertraulich erstellt und überreicht. Sie treffen selbst die Wahl, mit wem sie sich darüber austauschen möchten.

Ihr HBDI-Profil hilft Ihnen, Ihre natürlichen Potenziale bewusster einzuschätzen.
Es gibt keine guten oder schlechten, keine richtigen oder falschen Profile. Es gibt so viele wertvolle Profile, wie es Menschen gibt, denn ein jedes Gehirn ist auf seine Weise von genetischen und sozialen Einflüssen einzigartig geprägt.
Ihr HBDI-Profil gibt Ihnen Auskunft darüber, auf welchen Gebieten Sie aufgrund Ihres persönlichen Denkstils große Chancen zu Kompetenzentwicklung und Exzellenz haben, Sie also Ihre Stärken stärken sollten. Zugleich lernen Sie, wie Sie schwierige Aufgaben erfolgreicher bewältigen, indem sie alle Potenziale Ihres Gehirns nutzen.
Zusätzlich haben Sie die Chance, für Themen in Beziehung und Kooperationen Partner-  bzw. Team-Profile erstellen zu lassen, so dass Sie in der Auswertung Gemeinsamkeiten und Unterschiede konstruktiv einordnen können.


Historie

Ned Hermann, amerikanischer Manager und Forscher, hatte Physik und Musikwissenschaften studiert und widmete sich in seinen späteren Lebensjahren verstärkt der künstlerischen Betätigung. Mit der Neugierde des Forschers verwunderte er sich über die Vielseitigkeit seiner Potenziale und unterschiedlichen Begabungen.
Als Leiter der Managementausbildung bei der General Electric Corporation hatte er zudem beobachtet, wie die üblichen Seminare einige Teilnehmer zum Erfolg führten und einige nicht. Auch hatte ihn die Erfahrung beschäftigt, dass die Kreativität von Problemlösungen abnahm, je mehr die Gruppe der beteiligten Mitarbeiter im Denkstil übereinstimmte. Seine These: Die Kreativität eines Teams steigt, je heterogener die in ihr versammelten Denkstile sind.
Demnach war es wichtig, den Denkstil der Menschen messen zu können. Die Entwicklung eines geeigneten Instruments wurde zu seiner Lebensaufgabe.
Beeinflusst von der Gehirnforschung in den siebziger Jahren, die die Spezialisierungen im Zusammenwirken der linken und rechten Hemisphäre des Gehirns aufdeckte, entwickelte Ned Hermann in wissenschaftlicher Arbeit und praktischer Anwendung ein metaphorisches Modell und einen Fragebogen als Instrument der Messung und Zuordnung von Hirndominanzen im Denken und Verhalten eines Menschen.
Ein entscheidender Ansatz war dabei die Annahme, dass bei jedem Menschen in äußerster Komplexität der physiologischen Prozesse alle Bereiche des Gehirns in das Denken einbezogen sind. Sie sind es jedoch in unterschiedlicher Dimension, woraus sich verschiedene Dominanzen ergeben.


Ganzhirn-Modell

Das Ganzhirn-Modell von Ned Hermann abstrahiert diese komplexen Denkprozesse, indem es die wesentlichen Organisationsprinzipien des Denkens zwischen rechtem und linkem Gehirn sowie den denkenden und fühlenden Sphären des Gehirns berücksichtigt.
Die Hirndominanzen eines Menschen werden messbar anhand eines Modells von vier Quadranten, wobei jeder Mensch über die Potenziale aller vier Quadranten in unterschiedlichem Maße verfügt:
A (blau) = rationales Ich
B (grün) = sicherheitsbedürftiges Ich    
D (gelb) = experimentelles Ich
C (rot)   = fühlendes Ich
Das Modell ist inzwischen durch eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen validiert.


Anwendungsgebiete

Die Anwendungsmöglichkeiten des HBDI-Profils sind so unbegrenzt wie die Bereiche, die durch unser Denken und Handeln beeinflusst sind. Hier sind einige wesentliche Beispiele aufgeführt, in denen das HBDI seit vielen Jahren auf der ganzen Welt mit Erfolg eingesetzt wird:
  • Coaching
  • Kommunikation und Konfliktbewältigung
  • Teambildung
  • Kreatives Problemlösen
  • Beratung für Ausbildung und Karrieregestaltung
  • Personalführung und – beratung
  • Lehren und Lernen


Weitere Informationen

www.hbdi.de

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